Samstag, 17. Dezember 2011

Bento # 13

Da die Uni mich in den letzten Wochen sehr gestresst hat (hier mal eine Nachtschicht, da mal eine...), bin ich gar nicht dazugekommen, neue Einträge zu schreiben, geschweigen denn neue Bentos zu machen. Bei diesem hier ist es also auch schon ein bisschen her, dass ich es gemacht habe. Es besteht aus paniertem Kürbis, Tamagoyaki, Edamame, Reis mit Shiso-Furikake und zwei Kyung Dan (mit Azukibohnenpulver und Pulver aus schwarzem Sesam).

Und noch einen kleinen Tip in der Weihnachtszeit: Ich habe auf den Weihnachtsmärkten häufig Dosen mit kleinen Ausstechern gesehen. Ich werde mir auf jeden Fall eine kaufen, falls ich noch die Gelegenheit dazu bekomme.

Donnerstag, 17. November 2011

Bento # 12

Diese Bento war das schnellst, was ich bis jetzt gemacht habe und es gefällt mir sehr gut, weil es so farbig ist. Ich hatte am Abend keine Lust noch in der Küche zu stehen und zu kochen, also habe ich am nächsten Morgen schnell was zusammen gebastelt. Also schnell zwei Brote geschmiert, während das Ei fürs Tamagoyaki in der Pfanne gebrutzelt hat. Äpfel und Möhren schnibbeln und die Feige halbieren. Ei aufrollen und ein farblich passendes Rittersport Mini aussuchen. Schnell alles in die Box puzzeln. Hat 10 Minuten gedauert und war super lecker. 

Montag, 14. November 2011

Der Geburtstagskuchen

Letztes Wochenende habe ich einen Geburtstagskuchen gebacken. Wenn man schöne Charabentos machen kann, dachte ich, dann muss das auch mit Kuchen gehen. Als ich alle Zutaten und die Vorlage zusammengesucht hatte, habe ich angefangen.
Es war das erste Mal, dass ich mein Möhren-Nuss-Kuchen in einer Springform gemacht habe, aber ich brauchte ja eine glatte Oberfläche. Da hat mir der Kuchen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, denn er ist zur Mitte hin sehr stark aufgegangen und ich musste erstmal ein gutes Stück oben abschneiden um die Tinkerbell draufzukriegen. Außerdem wollte der Kuchen einfach nicht gar werden und ich habe ihn 40 Minuten länger im Ofen gelassen. 
Als der Kuchen kalt war, habe ich ihn mit Schokolade bestrichen und in die weiche Schokolade die Marzipansilhouette und den Feenstaub (Kokosflocken und Zuckerperlen) gelegt. Da das Marzipan an einigen Stellen gerissen war, musste ich diese erst ausbessern. Dann habe ich die Figur mit Schokolade bemalt. Eigentlich wollte ich das grün mit Matcha färben, aber das habe ich in meiner Studentenbude vergessen. Also habe ich Lebensmittelfarbe gekauft. Dumm nur, dass die wasserlöslich war, d. h. die Schokolade ist hart geworden. Allerdings habe ich dann eine super Modeliermasse bekommen und damit ließ sich das Kleid und die Schuhe gut formen. 
Wirklich lange hat das Gesicht gedauert. Eine halbe Ewigkeit habe ich da mit Messer und Zahnstocher rumgefummelt. Der Blick ist zwar immer noch leicht stechend, aber Tinkerbell ist ja auch eine Fee... Auf der Feier haben wir dann noch Wunderkerzen in den Kuchen gesteckt und dann angezündet. Das sah schon nicht schlecht aus.
Irgendwie schaffe ich es nie, den Kuchen mal für mich selbst zu machen, auch wenn er nicht schwer zu machen ist. Die letzten fünf Kuchen habe ich entweder verschenkt oder für einen guten Zweck gebacken. Demnächst werde ich mal probieren Mushi pan mit dem Rezept zu machen. Mal sehen, ob das mit den rohen Möhren und der kurzen Garzeit funktioniert.

Dienstag, 8. November 2011

Bento # 11

Das war ein sehr leckeres Bento, auch wenn es nach nichts aussieht. Zu Couscous esse ich meist ein Gemüse, dass zwar immer sehr verkocht aussieht aber super lecker ist. Es kommen Tomaten, Möhren, Auberginen, Zucchini und Kürbis hinein. Aber das eigentlich wichtige sind die Gewürze: Zimt, Piment und Harissa. Da es sehr würzig ist, ist es auch kalt ein Genuss.

Bento # 10

Dies wieder ein weniger nahrhaftes Bento mit viel Gemüse und Obst. Dazu habe ich das Ei aus dem anderen Eierformer reingelegt, allerdings hatte ich nur ein Ei in Größe M, daher ist die From nicht so deutlich. Außerdem gabs eine kleine Portion vom besten Nudelsalat der Welt, nach einem Geheimrezept von Herr V's Mutter. Mit schön viel Mandarinen... lecker.

Dienstag, 1. November 2011

Happy Halloween

Das ist mein erstes Bento mit Gesichtern, weil Halloween war. Das ist gar nicht so einfach mit den Noriblättern Gesichter zu legen, weil die Schnipsel nicht so gerne da liegen bleiben, wo man sie hingelegt hat. Aber fürs erste ist es ganz gut geworden, denke ich.
Den Reis habe ich mit schwarzem geröstetem Sesam gemischt um ihn geschmackvoller zu machen. Auf den Reis habe ich dann zwei Radischen-Geister gelegt und ein in ein Stück Kürbis geschnitztes Kürbisgesicht. Farblich passend dazu gab es gebratene Möhren und Edamame (das sind junge, grüne Sojabohnen, die leicht nussig schmecken). Auf das Möhrenbett habe ich dann ein Zombi-Ei gelegt. Es ist nicht ganz so (regelmäßig) grün geworden, wie ich es gehofft hatte. Aber es gefällt mir trotzdem. Dann habe einen Mund und Augen reingeschnitzt. Für die Pupillen habe ich schwarzen Sesam genommen, für die Zähne Mandelstücke und für die Zunge ein Stück Radischenschale. Eigentlich wollte ich noch ein bischen Blut machen, aber ich mag kein Ketchup. Nachher ist mir Tomatenmark eingefallen; mal sehen, wann ich es ausprobieren kann. Zum Nachtisch gab es dann noch ein ein Stück madiges Fleisch in dem grünen Silikoncup; nein Scherz beiseite, es war ein rot-braunes Kyung Dan, dass mit Castera bepudert war (ich bin im Moment wirklich scharf auf diese Kyung Dan, die sind so lecker).
Leider ist an diesem Tag eine Vorlesung ausgefallen, sodass ich es nicht in der Uni essen konnte. Die Gesichter hätte ich gerne gesehen... :-D

Donnerstag, 27. Oktober 2011

CasaBento Giveaway

Es gibt wieder ein CasaBento Giveaway. Diesmal ist es eine süße gepunktete und isolierte Tasche, in der ihr euer Bento mitnehmen könnt.
Ihr könnt noch bis 12:00 Uhr Mittags am 28.10 mitmachen. Genauere Infos findet ihr bei CasaBento Facebook.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Bento # 9

Dieses Bento war wieder für einen kurzen Praktikumstag gedacht, also ist auch nicht  so viel nahrhaftes drin. Dafür habe ich Okra-Gemüse gekocht. Es war das erste Mal, dass ich Okra probiert habe. Irgendwie finde ich, dass es nach nichts geschmeckt hat und es war natürlich schon ziemlich schleimig. Das ist ein bisschen gewöhnungbedürftig. Ich werde bald mal ein anderes Rezept mit Okra aus einem anderen Geschäft ausprobieren und den Schleim vorher ein bisschen abwaschen.
Dazu gabs ein wie üblich ( ;-) ) Äpfel und Möhren. Außerdem wollte ich unbedingt mein neues Zuhehör testen, also habe ich die Pieckser verwendet und den Eierformer ausprobiert. Das hat super funktioniert, nur mein Ei war ein bisschen zu klein. In dem Pandadöschen befinden frische Ananas.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wie Frau Pieper zum Mochi kam...


Mochi bzw. Daifuku sind Reiskuchen, die häufig gefüllt und in Japan sehr beliebt sind. Grob beschrieben werden sie aus Klebreismehl und Wasser hergestellt, gefüllt und gedämpft. Danach werden sie in Stärke bzw in zur Füllung passenden Zutaten (z. B. Sesam) gewälzt, da das Mochi sehr klebrig ist. 
Mochi sind von der Konsistenz sehr elastisch, weich und dabei recht reißfest. Das bedeutet sie fühlen sich ein bisschen wie Gummi an, sind aber nicht so leicht durchzubeißen wie es der durchschnittliche Europäer von teigigen Lebensmitteln gewöhnt ist. Meiner Meinung lassen sie sich von der Konsistenz am besten mit diesen Mini-Kartoffelknödeln von Pfanni vergleichen, wenn auch der Geschmack natürlich völlig anders ist.
Bei diesen traditionellen japanischen Süßigkeiten gibt es ganz, ganz viele kleine Unterschiede (z.B. unterschiedliche Reismehlsorten für verschiedene Rezepte). Ich bin da noch nicht so versiert (daher  dürft ihr mich gerne korrigieren, wenn ich hier etwas nicht so korrekt beschrieben habe), aber wer sich mal ein bisschen in die Materie einlesen will, dem empfehle ich den Wagashi-Blog http://blog.wagashi-net.de/ bzw. die Homepage http://wagashi-net.de/. Dort geht es allgemein um Wagashi (traditionelle japanische Süßigkeiten) und ihr findet ganz viele Informationen auch über Mochi und co.

Es gibt sie in zahlreichen verschiedenen Geschmacksrichtungen, aber die ursprünglichste Form ist einfach mit Anko gefüllt. Als Anko bezeichnet man ein süßes Mus aus Azuki-Bohnen. Andere Sorten sind Grüner Tee, Sesam, Erdnuss, Taro, Marone etc. Ich habe sogar schon mal Orange gesehen, aber die sahen so giftig orange und pappig süß aus, dass ich mich nicht getraut habe sie zu kaufen.
In Deutschland kann man hauptsächlich tiefgekühlte kaufen und haltbar gemachte Mochi, die enthalten dann aber viele Konservierungsstoffe. Man kann sie auch selber machen, aber das ist auch ein ganzes Stück Arbeit.

Ein paar Hinweise für den probierfreudigen Europäer: Ich dachte zwei Jahre lang, dass ich keine Mochi mag. Das lag an zwei Dingen: Ich habe einmal haltbare Mochi mit Anko gekauft. Abgesehen von der Konsistenz, an die man sich erst gewöhnen muss, war für meinen Geschmack zu viel Anko drin. Ich mag es einfach nicht in großen Mengen. Und das zweite rosafarbene Mochi aus der Kühltheke war so süß, dass es mir fast die Zähne zusammen geklebt hat (und es war auch wieder ganz viel Anko drin).
Aber da Mochi einfach lecker aussehen, habe ich mich vor einiger Zeit an ein Paket (Marke: Mong Lee Shang aus Taiwan)gewagt, welches Mochi mit Anko, aber auch mit Sesam und Erdnuss enthielt. Und was soll ich sagen? Göttlich! Diese zwei anderen Sorten sind einfach lecker und auch nicht sehr süß. Außerdem habe ich eine koreanische Leckerei names Kyung-Dan im Tiefkühlregal entdeckt...

Zum Mochi-Testbericht



Bento # 8


Dieses Bento war für einen kurzen Praktikumstag gedacht, daher besteht es fast nur aus Obst. Ich habe zwei Apfelhäschen und einen karierten Apfel gemacht und mit Weintrauben und den restlichen Stücken die Lücken aufgefüllt. Ich habe es aber zu meinem Leidwesen noch nicht geschafft einen ganzen Apfel in der Bento-Box unterzukriegen, wenn ich noch irgendwas anderes mitgenommen habe. Zum knabbern für die Pause gab es dann Russisch Brot.

Samstag, 22. Oktober 2011

Tolles Gewinnspiel bei "Lecker Bentos und mehr"

Bei den Lecker-Bentos-und-mehr-Blog gibt es ein tolles Gewinnspiel, um die 10.000 Klicks zu feiern. Wenn ihr mit macht, könnt ihr viele tolle Sachen gewinnen, darunter eine süße Frosch-Box, Bento-Zubehör und was Süßes.
Ich lese den Blog gerne, weil man dort viele Alternativen zu Reis im Bento findet und ich nicht jeden Tag kalten Reis essen möchte. Die Autorin macht z.B. viel mit Brot und das ist eine tolle sättigenden Möglichkeit die Box zu füllen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Bento # 7



Für dieses Bento habe ich wieder Onigiri gemacht und diese mit eingelegtem Rettich und Umeboshi gefüllt. Ich finde die Kombination von diesem Rettich und Reis super lecker. Für alle, die das noch nicht gegessen haben: Japanisch eingelegten Rettich könnt ihr euch überhaupt nicht so vorstellen wie unser häufig sauer eingelegtes Gemüse. Es ist verhältnismäßig süß, schmeckt mir pur aber nicht so sehr. Mit Reis allerdings... ein Gedicht.
Dazu gab es meinen ersten Versuch mit geschnitzten Karotten-Blumen. Außerdem habe ich noch einen Fruchtzwerg dazu gepackt, weil man sie super als essbare Kühl-Akkus benutzen kann. Ich friere sie immer über Nacht ein und packe sie morgens mit in die Box. Weil ich noch ein einsames Mochi mit Anko-Füllung hatte und noch ein bisschen Platz, habe ich das auch noch hinzugetan.
Farblich ist es irgendwie nicht so der Hit geworden, aber es war sehr lecker.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Einkaufen in Düsseldorf 2 - am Japantag 2011

Mein Freund Herr V und ich hatten relativ spontan geplant am Samstag nach Düsseldorf zum Einkaufen zu fahren. Was ich bis kurz vorher nicht wusste: Es war Japantag. Ich weiß nicht, warum der dieses Jahr so spät war (vielleicht wegen dem Erdbeben), aber es durchkreuzte meine Pläne einen entspannten Tag zu verbringen, durch die japanischen Läden zu schlendern, ein paar Fotos für meinen Blog zu machen und Herr V ins Naniwa zu schleifen, um Nudelsuppe zu essen. Das hatte er mir nämlich vor einiger Zeit versprochen.

Freitag, 14. Oktober 2011

Bento # 6




Mein Riesenbento mit einem Volumen von 1250 ml war für einen Tag gedacht, an dem ich von Morgens bis spät Abends außer Haus sein würde, d.h. ich habe Mittag- und Abendessen gemacht.

In der einen Box befindet sich Bratreis mit Gemüse, den ich mit Sesam, Sambal, Ingwer und Koriander gewürzt habe. Daneben befindet sich noch eine kleine Portion Gemüse-Tempura, welches ich aber noch ein zweites Mal angebraten haben, damit es wieder knusprig wird (siehe Bento # 5).
In der roten Usagi-Box befinden sich Äpfel, Mini-Tomaten und ein Mochi mit Anko-Füllung. Außerdem versteckt sich unter den Brotbällchen, die ich diesmal sofort in Frischhaltefolie gewickelt habe und die deshalb super gehalten haben, ein Müsliriegel. Die restlichen Äpfel habe ich in der kleinen Dose untergebracht.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Testbericht: Goldfisch-Bento-Box (Kingyo / Oyako)


Heute möchte ich euch meine neue schwarze Goldfisch(Kingyo)-Bento-Box vorstellen. Ich habe sie mir vor einigen Wochen bei Bento&co bestellt. Sie hat dort 23$ / ca. 16€ gekostet.
Die Box besteht aus zwei einzelnen Dosen aus Kunststoff und einem Plastikbecher, der sowohl in die größere, als auch in die kleinere Dose passt. Die Boxen sind herrlich glänzend schwarz und werden mit einem roten, elastischen Band geliefert, welches sowohl die größere der beiden Boxen, als auch beide Boxen gestapelt zusammen halten kann.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Bento # 5

Für dieses Bento stand ich sehr lange in der Küche, da ich dieses Gemüse-Tempura gemacht habe. Frisch war es sehr lecker, aber ich glaube, ich habe irgendetwas falsch gemacht. Denn kalt und einen Tag alt, war es sehr fettig. und matschig. Dabei habe ich das Fett sehr lange antropfen lassen. Demnächst werde ich es nochmal versuchen, vielleicht funktioniert es dann besser.
Dazu gab es Reis mit ausgestanzten Noriblättern und einer Umeboshi. Für die Noriblätter habe ich diese Motivstanzer genommen, die man im Bastelladen bekommt (als Kunststudent bekomme ich da Prozente :-)). Unter allen Motiven, die es dort zu kaufen gab, fand ich die Ahornblätter am schönsten und auch zu Bento passend.
Außerdem habe ich noch Kohlrabi eingepackt und ein Sesam Mochi (super lecker, besonders die schwarze Füllung, die, nehme ich an, aus schwarzem Sesam ist).

Post aus Japan - Bestellung bei Bento&co

Nachdem ich einige Wochen mit allem, was in Deutschland so erhältlich ist, Bentos gemacht habe, musste dann doch ein bisschen japanisches Bento-Zubehör und eine Bento-Box her. Außerdem hatte ich mir das als Belohnung versprochen, wenn ich es schaffe meine ultra komplizierte Morphologie-Hausarbeit fertig zu schreiben. Und ich habe es geschafft, sogar einen Tag vor der Deadline....
Also saß ich nun vor meinem PC und wollte mal eben schnell bestellen. Aber Frau Pieper tut sich schwer mit Bestellungen im Internet (eigentlich mache ich das nur ungern, aber nun geht es ja nicht anderes; ich gehe lieber direkt in ein Geschäft, schaue mir das Ding an, lege mein Geld auf den Tisch und kann es sofort mitnehmen). Also: Wo am besten bestellen: Tout Mignon, Casabento, Bento&co? Nach zwei Stunden hatte ich mich endlich für einen Shop entschieden. Also bei Bento&co alles in den Einkaufswagen getan. 
Jetzt nur noch bezahlen... Mein Freund Herr V. hat mir freundlicherweise seine Kreditkarte zur Verfügung gestellt (nein, er hat leider nicht bezahlt, ich habe ihm das Geld natürlich wieder gegeben). Aber man konnte dann nicht direkt die Endsumme des Einkaufs sehen, sondern musste erst AGBs akzeptieren und so. Frau Pieper war mal wieder sehr gestresst. Aber Herr V. saß ja das Händchen tätschelnd neben mir und wir haben uns ganz langsam durchgeklickt. Nun war die Bestellung tatsächlich abgeschickt. 

Jetzt hieß es: Warten! Unerträglich. Da ich ja SAL als Versandart gewählt habe (immerhin 9€), musste ich also mit 10 bis 15 Tagen Lieferzeit rechnen. Das Paket war dann auch nach exakt 15 Tagen da. Tag 15 war allerdings ein Freitag und ich war noch  bis Nachmittag im Praktikum, am Samstag nicht in derStadt und am Montag wieder bis 16:00 Uhr  Praktikum. Also wurde das Paket am Freitag zur nächsten Poststelle gebracht. Ich saß das ganze Wochenende auf heißen Kohlen.
Am Montag nach der Schule also schnurstracks zu Post geflitzt und das Paket abgeholt. Natürlich war es beim Zoll gelandet, also musste ich noch 10€ Einfuhrsteuer nachzahlen. Egal, es ist endlich da: Tatsächlich ist auch alles drin und es ist nichts kaputt gegangen (wenn ich mal online bestelle, dann geht meistens etwas schief mit der Lieferung):

Die herrliche schwarze Goldfisch-Bento Box, Auto-/Fischeierformer, Reisbällchenformer, Silikon Cups, Silikon Baran, Food Picks mit Panda-Motiv und mit Blätter-Motiv, Food Cups Küken, Panda, Schwein, Saucendöschen und Saucenfläschchen.

Demnächst werde ich Euch die einzelnen Sachen genauer vorstellen, wenn ich sie getestet habe. Die Bento-Box ist auf jeden Fall viel toller, als ich mir sie vorgestellt habe...

Freitag, 7. Oktober 2011

Bento # 4

Dieses Bento ging ganz schnell: Nudeln waren noch vom Abendessen übrig, also habe ich schnell einen Nudelsalat mit Schinkenwurst, Gurke und Paprika gemacht. Dazu drei Chicken-Nugget, die wir ebenfall übrig gelassen hatten. Außerdem gabs Kohlrabi in Kleeblattform, gelbe Tomaten, Apfelstücke und ein Erdnuss Mochi (Reiskuchen, die mit Erdnussbutter gefüllt und außerdem noch mit Erdnussmehl bestäubt sind). Diese schmecken wirklich super lecker, gerade auch, weil sie nicht so extrem süß sind wie manche andere.

Einkaufen in Düsseldorf

Da ich nicht weit weg von Düsseldorf wohne, bin ich neulich einfach mal für zwei Stunden hin gefahren, um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Irgendwo hatte ich gelesen, dass der OCS-Store gerade neue Ware aus Japan bekommen hatte. Also zügig hin und tatsächlich gab es sogar richigies Bento-Zubehör. Das hat zu einer mächtigen Ausschüttung von Glückshormonen geführt. Aber da ich mir ein Limit von 20 € für den gesamten Einkauf gesetzt hatte, weil ich ein bisschen sparen wollte, habe ich mich zurück gehalten. Im Nachhinein ärgere ich mich ein bisschen, weil ich wahrscheinlich kaum wieder so günstig an Zubehör kommen werde. Das habe ich dann aber doch mitgenommen:
Die herrliche Usagi-Box, in der ich Bento # 2 zubereitet habe, eine Stäbchenhülle (ohne passende Stäbchen, ich wollte ja sparen, doof nur, dass meine Stäbchen zu lang dafür sind), Silikon Cups und Mini-Reisformer. Das alles war sehr günstig und hat pro Teil 2 - 3 € gekostet. Es gab auch noch Sandwichausstecher und vieles andere, aber das war leider nicht mehr im Budget drin. (Wenn ich in einer Woche wieder hinfahre, ist bestimmt schon alles weg...)

Dann habe ich natürlich noch das nötigste ;-) an Lebensmitteln im OCS-Store und bei Dae Yang gekauft:
Katsuobushi, Reismehl, Umeboshi, eingelegter Rettich, Dose Azuki-Bohnen, 2 Sorten Furikake (Reisgewürz). 
Beim Dae Yang stand ich auch ziemlich lange vor einem gerade aufgefüllten Regal mit Tamagoyaki-Pfannen, aber auch die habe ich dann doch nicht gekauft. Das hat ganz viel Willensstärke erfordert... ihr könnt es mir Glauben.

Sonst bin ich extra in keinen anderen Laden marschiert, um nicht noch in Versuchung zu kommen...

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Bento # 3


Hier ist mein erstes Brotbento. Da ich kein Fan von Toast bin, habe ich alles mit Paderborner gemacht. Das hat so seine Tücken und lässt sich nicht so gut verarbeiten. Die Mini-Brote in Herzform mit Wurst und Käse waren kein Problem. Dann aber wollte ich Brotröllchen mit Tamagoyaki (jap. Omlett) machen und es ist ziemlich in die Hose gegangen (unter dem Spieß mit dem Tamagoyaki kann man sie erkennen). Ein Röllchen ist so sehr zerfallen, dass ich mich entschlossen habe ein Brotbällchen daraus mit Frischhaltefolie zu machen. Das hat sehr gut funktioniert und das Bällchen war nach einer Nacht im Kühlschrank sehr stabil und ist nicht zerfallen. Das werde ich wahrscheinlich irgendwann nochmal ausprobieren.
Dazu gab es Sternchen-Kohlrabi, Babybel, Weintrauben und gelbe Tomaten. Dazu habe ich mir noch einen Naturjoghurt mit frischen Pflaumen mitgenommen.

Bento # 2

Dieses Bento habe ich mit gekochtem Paprikagemüse gefüllt. Dazu gab es Mini-Onigiri, die ich mit eingelegtem Rettich oder Umeboshi gefüllt habe und einen Babybell-Marienkäfer. Dazu gabs wie am Vortag Zwetschgenwähe und Weintrauben.

Serviert habe ich das Ganze in meiner neuen Häschen-Box (es ist keine richtige Bento-Box, aber ich habe sie einfach dazu umfunktioniert).

Testbericht: Dae Yang - Japanischer Supermarkt in Düsseldorf

Dae Yang auf der Immermannstraße
Heute möchte ich über meine Erfahrungen im japanischen/koreanischen Supermarkt Dae Yang in Düsseldorf schreiben. Da er an der Immermannstraße (21) gelegen ist, kann man ihn super in 10 Minuten vom Bahnhof erreichen.



links: Soßen; rechts: Knabbereien
Ich gehe sehr gerne dort einkaufen, da das Sortiment wirklich breit gefächert ist. Man findet fast alles, was das Herz begehrt. Es gibt dort eine große Kühltheke, die frisches Gemüse, eingelegten Rettich, Umeboshi, Tofu und andere Lebensmittel bereit hält. Im Vergleich zu anderen asiatischen Supermärkten gibt es hier eine riesige Auswahl an Süßigkeiten und salzigen Knabbereien, die ich noch nirgendwo in dem Umfang gesehen habe. Außerdem bekommt man dort viele verschiedene Sorten Soßen (Sojasoße, Okonomiyaki-Soße, Mayo etc.), viele Instantprodukte und natürlich alles was man sonst so braucht, wie Nudeln, Reis, Noriblätter, schwarzen Sesam, Panko, Furikake, und Katsuobushi etc. Ein weiteres Highlight ist die Tiefkühltheke, die mit allem von Fisch über Gemüse bis zu Süßem gefüllt ist. Mein persönlicher Favorit ist das Eis in Taiyaki-Form. Sehr lecker.
Haushaltswaren und Tiefkühlregal


Neben Lebensmitteln führt der Laden auch eine große Auswahl von Haushaltsgeräten und Geschirr. Wenn man Glück hat, ist gerade eine Lieferung eingetroffen und man findet alles was das Bento-Herz glücklich macht: Onigiri-Former, Baran, Tamagoyaki-Pfannen (die sind aber immer sehr schnell weg)... Es gibt auch Bento-Boxen, aber bisher habe ich nur traditionelle aus Holz gesehen. 



hinten/Mitte: Kühlregal mit frischen Produkten
Man kann dort auch frisches Sushi bekommen, aber das habe ich noch nicht getestet. 

Das Personal ist sehr freundlich. Wenn ich Fragen hatte, wurde mir immer sofort geholfen auch wenn ich zwei oder drei Mal bei einem Besuch Hilfe brauchte. 

Die Preisschildchen sind auch für Europäer lesbar, weil die Produktnamen mit lateinischen Buchstaben geschrieben wurden. Außerdem ist meist ein Foto von dem Produkt darauf gedruckt. Auch auf der Ware selber sind Etiketten auf Deutsch. Es kommt aber öfter vor, dass ein Produkt, dessen Preisschild noch am Regal hängt, nicht mehr da.

Die Preise sind teilweise ein bisschen gesalzen, es gibt aber auch viele günstige Produkte. Ab einem Warenwert von 20 € bekommt man einen Stempel für sein Dae Yang-Punktesammelheft. Hat man 30 Stempel zusammen, bekommt man einen 15€-Gutschein oder einen 10 kg-Sack Reis.

Für alle, die japanische Kultur und Küche lieben, ist der Laden also uneingeschränkt empfehlenswert (für den Geldbeutel wegen der riesigen Auswahl leider weniger). 

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Einkaufen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Bento # 1

Endlich! Das erste Bento seit zwei Jahren und meine ersten Onigiri (Reisbällchen) nach dem Rezept von nekobento. Ich habe sie mit einem Reisformer gemacht, anschließen mit Noriblättern umwickelt und mit Furikake (Streugewürz für Reis) bestreut. Ich war ganz erstaunt, dass sie tatsächlich nahezu wie die Reisbällchen aus den japanischen Läden in Düsseldorf schmecken.
Dazu gab es Oktopus- und Krabbenwürstchen. Ich habe die Wurst nur gekocht und nicht frittiert, damit es nicht zu fettig wird. Dafür ist die Form nicht so schön geworden (die "Tentakel" haben sich nach dem Erkalten wieder zusammen gezogen). Ich werde demnächst nochmal ein bisschen rumprobieren. Dazu gab es Radieschen, Weintrauben und ein Stück Zwetschgenwähe. Sehr lecker.

Als Dose habe ich zwei einfache Clip & Close Dosen verwendet, die zusammen etwa 650 ml haben. Für die Zubereitung habe ich noch sehr lange gebraucht, da ich auch das erste Mal Sushireis gekocht habe. Mittlerweile geht das zum Glück alles viel schneller.

Montag, 3. Oktober 2011

Die Bentoschmiede - Ein deutschsprachiger Blog über Bentos

Endlich ist er online, mein Bento-Blog.

Die Bentoschmiede ist ein Blog über Bentos für alle, die sich dafür interessieren oder für alle, die einfach nur wissen wollen, was ich spät Nachts in der Küche zu suchen habe. Hier findet ihr in Kürze Rezepte, Fotos von Bentos und Reviews zu japanischen Produkten, Geschäften und Restaurants.

Erfreulicherweise haben sich seit 2009 zu spannenden Seiten wie http://www.nekobento.com/ zahlreiche andere deutschsprachige Seiten und Blogs über Bentos gesellt. So wird die Vielfalt immer großen und immer mehr Menschen können sich intensiv mit Bentos beschäftigen, auch wenn sie des Japanischen nicht mächtig sind. Vielleicht lassen sich in Deutschland immer mehr Menschen von der Idee des Bentos überzeugen.

Ganz besonders freue ich mich über eine Rückmeldung von Euch. Wenn Ihr Lust habt könnt Ihr also einfach einen Kommentar da lassen. :-)

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen
Frau Pieper