Mittwoch, 21. November 2012

Testbericht: Totoro-Bento-Box Flower Garden

Heute möchte ich euch meine Totoro-Bento-Box Flower Garden vorstellen. Ich habe sie geschenkt bekommen, weiß aber, dass  sie von Casabento ist und 21,99 € gekostet hat (wenn es notwedig ist, schreibe ich meine Wunschzettel sehr präzise (-; ). 
 
Die Box besteht aus zwei einzelnen Dosen aus 2-mm-dickem Kunststoff. Sie ist sehr stabil. Es gibt eine etwas größere und eine etwas kleinere Dose. Die kleinere sitzt verschließend auf der größeren und wird selber von einem transparenten Deckel verschlossen. Darüber kommt dann der Deckel mit der Bedruckung. Außerdem gibt es noch ein passendes Band dazu, das habe ich leider verloren.

Große Dose: H: 3,7 cm B: 8,2 cm T: 12,9 cm 
Kleine Dose: H: 3,4 cm B: 7,1 cm T: 11,8 cm
Insgesamt fasst die Box 500 ml (nicht wie im Shop angegeben 530 ml), man wird, wenn sie etwas nahrhafter gefüllt ist, auch ganz gut satt.

Wie die meisten Boxen ist sie nicht so ganz auslaufsicher. Da aber die obere, kleinere Dose mit dem durchsichtigen Deckel halbwegs dicht abgeschlossen wird, kann man hier besser Lebensmittel einfüllen, die noch etwas Flüssigkeit enthalten (z. B. gedünstetes Gemüse). Man kann die Box laut Angaben in die Mikrowelle stellen (ohne Deckel; ich habe es noch nicht versucht), aber nicht in der Spülmaschine waschen.

Ich liebe diese Dose, weil sie eine so schöne Bedruckung hat. Bei Totoro-Boxen ist es so schwierig eine zu finden, die groß genug für einen Erwachsenen mit normalem Hunger ist und dann auch noch schön bedruckt ist (ich mag dieses gelblich-bräunliche nicht so).

Dinkel mit einer Champignon-Sahnesoße und Feta


Da Token gerade einen Wettbewerb zum Blogjubiläum macht, habe ich ihren Blog durchsucht auf der Suche nach leckeren und schnellen (die Uni nimmt mich gerade wieder sehr in Beschlag) Rezepten. Dabei bin ich auf dieses Sößchen mit Pilzen gestoßen, welches ich anstatt mit Pasta mit Dinkel gemacht habe.

Und hier ist das Rezept für eine Portion:
  • 125 g frische Champignons 
  •  60 g Dinkel 
  • 50 g Sahne 
  • 30 g Feta 
  • 1/2 Zwiebel 
  • Knoblauch 
  • (Tiefkühl-)Kräuter 
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß 

1. Dinkel in Salzwasser etwa 15 Minuten gar kochen.

2. Kleingeschnittene Zweibeln und fein gehackten Knoblauch in etwas Öl in einer Pfanne glasig dünsten. Anschließend die in Scheiben geschnittenen Pilze hinzugeben und mitbraten.

3. Wenn die Pilze angebraten sind, die Sahne hinzugeben. Ggf. etwas einkochen lassen. Nun mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

4. Nun Dinkel auf einen Teller geben, die Pilzesoße drüber geben und abschließend Feta drüberbröseln und Kräuter drüberstreuen.

Freitag, 9. November 2012

Rezept: Nikuman

Vor einiger Zeit habe ich Nikuman, das sind gedämpfte mit Hackfleisch und Gemüse gefüllte Hafeteigtaschen, gemacht. Ich wollte sie so gerne mal ausprobieren und sie sind wirklich sehr lecker.
Dafür habe ich das Grundrezept von Nekobento genommen und variiert. Außerdem habe ich mich an dem Cooking-With-Dog-Youtube-Video orientiert. Da ich es von Kindesbein an gewohnt bin, dass Hackfleisch mit Tomatenmark gemischt wird, schmeckt Hack ohne Tomatenmark für mich etwas seltsam. Also habe ich Tomatenmark mit in die Füllung getan. Und ich habe die Teigmenge im Vergleich zur Füllung erhöht.

Für den Teig:
  • 200g Mehl 
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Pk Trockenhefe
  • 3 TL Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:
  • 150g Hackfleisch
  • 100g Weißkohl
  •  50 g Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 1 Stück (etwa 3cm) Ingwer
  • 1 Zehe Knoblauch 
  • 2 EL Sojasauce 
  • 1 EL Sake 
  • Salz 
  • Pfeffer

1. Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben. Trockenhefe, Zucker und Salz hinzugeben und anschließend das warme Wasser. Kräftig durchkneten und zugedeckt an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen.

2. Während der Teig geht, den Weißkohl in feine Streifen schneiden (ich habe ihn etwas zu grob geschnitten). Knoblauch und Ingwer fein hacken. Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel mischen und 8 Bällchen daraus formen. 

3. Nach einer halben Stunde den Hefeteig noch einmal kurz durchkneten und in 8 Teile teilen. Die Teigstücke zu etwa 10 cm Durchmesser ausrollen.
Nun auf jedes Teigstück eine Hackfleischkugel setzen und nach obenhin schließen. Dies ist manchmal etwas schwierig, weil der Teig zwar elastisch ist, aber sich gerne zurückzieht, wenn man ihn oben nicht fest genug zusammen pappt.

4. Einen Topf mit Wasser füllen und auf den Herd stellen. Wenn das Wasser kocht, einen Dampfkorb (Mushiki) auf den Topf stellen. Die Teigtaschen auf ein Stück Backpapier und anschließend in den Dampfkorb legen. Nach 15 Minuten sind sie gar und können gegessen werden.

Samstag, 3. November 2012

Brot selber backen: Rezept für Vollkornbrot

Als ich neulich bei einer befreundeten Familie zum Geburtstag der Mutter eingeladen war, fiel mir dort ein Brot-Back-Buch in die Hände. Seitdem bin ich ein wenig mit dem "ich-backe-mir-mein-Brot-ab-jetzt-selber"-Virus infiziert. 
Schon seit längerem bin ich das Brot, das ich im Geschäft kaufen kann, irgendwie leid. Ich liebe Brot, habe aber auch gerne Abwechslung. Und in den drei Jahren, die ich nun ausgezogen bin, habe ich so ziemlich alle Brotsorten aus dem Supermarkt ausprobiert, von den alles - von sehr lecker bis überhaupt nicht lecker - dabei war. Leider gibt es nicht wirklich viele gute Brote zu kaufen, und die wenigen guten habe ich mittlerweile einfach ein bisschen zu oft gegessen. Brot immer in der Bäckerei zu kaufen, ist leider für mich zu teuer, auch wenn ich das ab und an auch gemacht habe (und auch da waren nicht alle Brote lecker).

Mittlerweile backe ich mir mein Brot fast immer selber, weil es einfach besser schmeckt, unendlich viele Abwechslungsmöglichkeiten bereit hält und mich einfach besser satt macht (ist es vielleicht nur Einbildung?). Man kann mit Hefe backen, mit Brotgewürz, Gemüse oder Körner und Samen zum Teig geben, mit Milch, mit Nüssen, mit allem was einem nur so einfällt. Es gibt sogar fertigen Sauerteig von Seitenbacher zu kaufen. Den werde ich kommende Woche mal testen. An die eigene Sauerteigherstellung habe ich mich noch nicht gewagt, weil das doch etwas komplizierter ist (aber ein Grundlagenwerk dazu steht schon auf meinem Weihnachtswunschzettel). Davon abgesehen geht es wirklich schnell so ein schlichtes Brot aus Hefeteig zu backen. Natürlich muss man bei einem Hefeteig neben dem Zusammenmischen und Kneten noch die Geh- und Backzeiten (1 1/2 bis 2 Stunden) beachten, aber in dieser Zeit kann man ja andere sinnvolle Dinge tun. Wenn einem das zu lange dauert, kann man sich auch Rezepte mit Backpulver nehmen.

Hier gibt es ein Rezept für Vollkornbrot auf Hefeteigbasis mit sehr dünner/wenig Kruste, das ich von besagter Familie bekommen habe und häufig als Grundrezept benutze:
  • 100g Weizenmehl Typ 405 (ich nehme lieber 550)
  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 200g Roggen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 25g Butter oder Rapsöl
  • 330 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Pk Trockenhefe
  • 1TL Salz
  • 1TL Zucker
  • nach Belieben ca. 30g Körner (z.B. Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam)

1. Die verschiedenen Mehlsorten in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Kuhle mache. Dort hinein die Hefe und das lauwarme Wasser geben. Drumherum die restlichen Zutaten (Butter, Salz, Zucker, Körner) geben. Anschließend alles mit einem Knethaken oder mit der Hand, wenn man wie ich keinen Knethaken hat, durchkneten (am besten etwa 5 Minuten, damit das Gluten wirken kann). Dann den in einer Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort (Wärmflasche, Heizung, über einem Wasserbad) 25 Minuten gehen lassen.
2. Währenddessen kann man schon mal die Kastenform (Länge: 25 cm) mit Backpapier auslegen. Das hat den Vorteil, dass man sich das Einfetten, Einbröseln und großartige Reinigen danach einfach sparen kann. Man sieht zwar nachher die Falten vom Papier im Brot, wenn man es nicht so super sorgfältig macht, aber mir persönlich ist das ziemlich egal.
3. Dann muss nochmal geknetet werden, diesmal mit der Hand. Hier am besten viel Mehl in die Hand nehmen, damit der Teig nicht so an den Fingern klebt. Nun kann man den Teig zu einer Wurst geformt in die Kastenform legen und mit ein wenig Mehl bestreuen. Nun nochmal etwa 25 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Nach 15 Minuten der Gehzeit den Ofen zum Vorheizen auf 160 °C und Umluft einstellen.
4. Das Brot wird nun für 45 Minuten bei 160 °C gebacken. Das Brot ist gar, wenn es sich hohl anhört, wenn man von unten draufklopft. Ich steche auch liebe nochmal mit einem Metallstäbchen rein. Nach dem Backen das Brot direkt aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.