Sonntag, 27. Januar 2013

Bento # 21

Mal wieder ist mir aufgefallen, dass ich vergessen habe, etwas zu posten, und zwar ist es Bento Nr. 21. Für einen arbeitsintensiven Tag im Atelier gab es delikate Bratkartoffeln, Brokkoliauflauf und marinierte Pilze (leider nicht selber eingelegt; dafür habe ich noch kein gutes Rezept gefunden). Dazu habe ich mit meinen niegelnagelneuen Ausstechern von casabento.com Gurken ausgestochen. Außerdem gab es etwas, was ich schon seit sehr langer Zeit mal ausprobieren wollte: Wachteleier. Wo ich auch suchte, gab es sie in unserer Universitätsstadt nicht zu kaufen. Schließlich hat meine Schwester mir welche geschenkt (sie wohnt in einer sehr viel größeren Universitätsstadt). Sie schmecken meiner Meinung nach wie Hühnerei, aber sie lassen sich viel besser im Bento platzieren. Wer also genug Geld übrig hat, kann durchaus mal zu Wachteleiern greifen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Rezension (Testbericht): Asian Basics

Heute möchte ich kurz über ein Kochbuch schreiben, dass ich schon für das letzte Rezept auf meiner Website genannt habe: Asian Basics. 

Nicht zu letzt tue ich dies, da ich übers Daniis Webseite auf ein Gewinnspiel gestoßen bin, bei dem man einen 25 €-Amazongutschein gewinnen kann. Es wird von "Latti & Punti im Erlebnisrausch" veranstaltet und man muss über ein Buch das mit A oder Ä beginnt eine Rezension schreiben.

Das Buch "Asian Basics" gehört zur "Basics"-Reihe von GU. Es ist für 15 € in vielen Büchergeschäften zu erwerben. Ich besitze eine Ausgabe von 2002. In dem Buch geht es um asiatische Küche allgemein; wer also Rezepte aus bestimmten Ländern sucht, sollte nicht unbedingt zu diesem Buch greifen.
Auf den ersten 39 Seiten werden zunächst allgemeine Punkte zur asiatischen Küche geklärt: Was sollte beim Einkauf im Asia-Markt beachtet werden? Welche Zutaten sollte ich laut den Autoren im Vorratsschrank haben? Es gibt Informationen zu einzelnen wichtigen Würzmitteln, Reis, Nudeln, Gemüse und Kräuter, Soja und Früchten und zu den Zubereitungsmethoden "wokken", dämpfen, frittieren und schmoren. Schließlich werden noch Gegenstände, die eher in den Bereich Zeremoniell und Lifestyle gehören, eingeführt. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es kleine Fingerübungen meist mit Gemüse, mit denen man dann schön garnieren kann.
Die Kapitel sind unterteilt nach Starters, Suppe & Salat, Reis & Nudeln, Gemüse, Seafood, Fleisch & Geflügel, Süßes. Die einzelnen Rezepte sind zwar bebildert mit ein oder zwei Fotos, allerdings werden die meisten Gerichte nicht in ihren Zwischenschritten gezeigt, sondern es sind gerne auch mal "Lifestyle-Fotos" dabei, die mit der Zubereitung und dem Gericht nicht viel zu tun haben. Am Anfang jedes Rezeptes ist die Portionsgröße angegeben, am Ende jedes Rezeptes ist die benötigte Zeit angegeben, die Kalorienanzahl und Empfehlungen, was dazu schmeckt. Leider ist nur selten angegeben aus welchem Land das Rezept stammt. Gelegentlich werden Tipps eingestreut. Insgesamt ist das Design sehr schlicht und übersichtlich.

Mittlerweile habe ich einige Rezepte ausprobiert; manche sind weniger gut, andere sind einfach super. Sehr empfehlen kann ich die Kokossuppe mit Huhn, Linsenbällchen, Maisküchlein (der Salat dazu ist weniger spektakulär), Teigtaschen (mit scharfem Tomatendip), Pfannkuchen mit Kokosfüllung und Kokoseis.
Ganz gut, aber nicht spektakulär sind die Reispapierröllchen und Curryreis mit Huhn.
Nicht sehr gut war das kalte Huhn mit Sesamsauce, die Onigiri (die aber keine Reisbällchen sind, sondern kugelrundes "Sushi" mit Sesam), frittierte Glasnudeln (zu fettig).

Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Buch. Sehr, sehr schade ist zwar, dass die Länderangaben fehlen. Außerdem weiß ich nicht, wie authentisch die Rezepte wirklich sind (gerade das Onigiri-Rezept lässt mich doch zweifeln) und die zusätzlichen Infos sind mir zu allgemein und zu lifestyle-mässig/zu wenig fachlich. Aber es wird doch einiges Tolles und auch Neues für die Zunge geboten. Die guten Rezepte habe ich in mein Standardrepertoir aufgenommen, weil sie wirklich sehr, sehr lecker sind. Wer es also nicht genau mit der Herkunft der Rezepte nimmt oder nicht ein Buch über eine spezielle asiatische Küche sucht, dem sei dieses Buch wegen einiger leckeren Rezepte sehr empfohlen.

Asian Basics
Cornelia Schinharl, Sebastian Dickhaut
ISBN: 9783774249103
160 Seiten, Klappenbroschur

Testbericht: Four color roll rice cake

Beim Durchklicken meiner Dateien ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nicht über die Four color roll rice cake geschrieben habe, die ich letztes Jahr geteste habe (also bitte nicht über das bereits abgelaufene Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung wundern). Das habe ich jetzt nachgeholt: Zum Testbericht gehts hier (runterscrollen; bei den Berichten über gekühlte Reiskuchen steht es dann an der richtigen Stelle in der alphabetischen Reihenfolge).

Sonntag, 6. Januar 2013

Rezept: Maisküchlein

Und schon wieder gibt es ein Rezept: Mein heißgeliebtes Rezept für Maisküchlein/-fladen. Das Rezept stammt aus einem GU-Kochbuch namens Asian Basics. Ich habe das Buch bestimmt seit 9 Jahren (mein erstes selbstgekauftes Kochbuch). Es steht eine Menge unnützes Zeug drin, aber es gibt auch einige sehr leckere Rezepte, wie das der Maisküchlein. Ob man das wirklich so irgendwo in Asien isst, weiß ich nicht, aber es ist ziemlich lecker.
Ich habe das Rezept etwas an meine Bedürfnisse und meinen Geschmack angepasst: So kommt ein guter TL gemahlener Koriander anstatt frisch gezupfte Korianderblätter hinein. Ich mache mir außerdem nicht mehr die Mühe alle Zutaten mit dem Messer zu hacken, sondern mixe sie grob mit einem Stabmixer (die Chilies hacke ich natürlich noch, das wäre sonst fatal...).



Rezept (für vier Personen als Beilage):
  • 2 Dosen Maiskörner (je 285g Abtropfgewicht)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 rote Chilischoten (am besten die kleinen, sehr scharfen)
  • 1 Stück Ingwer (1-2 cm) oder gemahltener Ingwer (etwa ein guter Teelöffel)
  • 1 TL Koriander
  • 3 Eier
  • 2 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 EL Öl


1. Mais gut abtropfen lassen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Chilies sehr fein hacken. Wenn ihr frischen Ingwer verwendet, diesen schölen und auch fein hacken.

2. Mais, Frühlingszwiebeln und gehackte Chilies in eine Schüssel geben. Alles grob mit einem Mixer zerkleinern, aber nicht pürieren. 

3. Ingwer, Koriander, Salz, Pfeffer, Eier und Mehl zur Masse in der Schüssel geben. Ich spare nicht mit Ingwer und Koriander, weil sie den guten Geschmack geben. 

4. Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit einem Esslöffel Klekse in die Pfanne geben, ggf. etwas plattdrücken, und von beiden Seiten goldbraun backen. Wenn die Fladen beim herausnehmen noch außeinander fallen, dann sind sie noch nicht ganz gar und brauchen noch etwas in der Pfanne. Wenn man es nicht so fettig mag, kann man die Maisfladen auf ein Küchekrepp legen.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Rezept: Schoko-Bier-Kuchen

Schon vor einiger Zeit habe ich mir eine Zeitschrift (Sweet Dreams. Winterliches Naschvergnügen mit Schokolade.) über Schokolade gekauft. Sowas habe ich noch nie gemacht, aber die Fotos sahen gut aus und die Rezepte klangen wirklich gut. Natürlich bin ich lange nicht dazu gekommen ein Rezept auszuprobieren. Aber fürs Silvesterbuffet habe ich mir endlich ein Rezept heraus gepickt: Schoko-Bier-Kuchen (mit Ingwersahne). Ich habe nur den Kuchen gemacht, ohne die Sahne wegen dem Transport und der Kühlung usw.
Der Kuchen geht schnell, ist einfach zu machen und dabei auch noch lecker (das Bier gibt dem saftig-lockeren Kuchen eine ganz besondere Geschmacksnote), also gibt es hier das Rezept:

Für den Kuchen:
  • 125 ml Bier
  • 110 g Butter
  • 60 g Kakao
  • 1 TL Zimt
  • 110g Zucker
  • 70g dunkler Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 75 g Schmand
  • 200g Mehl
  • 1. Schritt
  • 1/2 TL Natron

Für die Sahne: 
  • 150 g Sahne
  • 25 g Puderzucker
  • 2 Prise Ingwer

1. Das Bier in einem Topf erwärmen. Die Butter hinzugeben und schmelzen lassen.

2. Schritt
2. Kakaopulver, Zimt, Zucker und Rohzucker miteinander vermengen, zur Bier-Butter-Mischung hinzugeben und gut unterrühren.

3. Ofen auf 175 °C vorheizen und eine Springform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. (Anm. Ich hatte nur eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Das geht genauso gut, nur der Kuchen wird etwas weniger formschön und man muss die Backzeit anpassen.) 

4. Ei schaumig aufschlagen, den Schmand unterrühren und ebenfalls zu der Bier-Butter-Mischung geben und gut verrühren.

5. Schritt.
5. Mehl und Natron vermengen und zur Bier-Butter-Mischung geben (hineinsieben) und gut verrühren. 

6. Teig in die Form geben und glatt streichen. Den Kuchen etwa 40 Minuten backen bei einer Springform mit 20 cm Durchmesser. Hat men eine 26 cm Form verwendet, genügen 25 Minuten.
Nach dem Backen den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

7. Sahne schlagen und währenddessen Puderzucker und Ingwer einstreuen. Anschließend den Kuchen mit der Sahne bestreichen.

6. Schritt


Da ich keine genaue Waage zur Verfügung hatte, konnte ich die Mengen nicht genau abmessen. Möglicherweise ist der Kuchenteig also flüssiger und lässt sich besser glattstreichen, als es bei mir der Fall war, wenn man sich ganz genau ans Rezept hält.

Noch eine kleine Anmerkung im Nachhinein: Die Kollegen meines Freundes fanden den Kuchen zu wenig süß. Wer es also gerne eher süßer mag, sollte etwas mehr Zucker zum Teig geben.